Wie wir sterben lernen. Ein Essay

(2013)

„Wer das Leben aber vom Tod her denkt, denkt es in der Würde seiner selbst.”

Die Tragödie des Menschen an sich besteht darin, dass sein Kampf gegen den Tod schon bei der Geburt verloren ist. Der Mensch kämpft nicht gegen den Tod, er kämpft um das Leben und weiß von vornherein, dass er es dennoch verlieren wird. Der menschliche Verstand kann sich sein eigenes Ende nicht vorstellig machen. Jahrzehnte hat der Zeitgeist uns gelehrt, Tragödie und Drama des Menschen zu ignorieren. Sterben und Tod waren der Tyrannei ihrer Verdrängung ausgeliefert. Trügen jedoch die Zeichen nicht, hat seit kurzem ein revolutionärer Wandel die Republik erfasst: Der Zeitgenosse lässt sich seinen Tod nicht mehr aus der Hand nehmen. Bis in die Haarspitzen selbstbestimmt, will er die letzten Dinge gestalten: sein Sterben, seinen Tod und die Weise der Erinnerung an ihn. Man hat Sterben, Tod und Trauer neu zu denken, und alles beginnt damit, dass der Tod ins Leben zurückkehrt.

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Weiterführende Links:

Pressestimmen

Psychologie heute
“Ein wichtiges Buch, das deutlich macht: Menschen- und Sterbewürde sind nicht getrennt zu denken, sondern ein Begriffspaar. Selbstverständlich ist das in unserer Gesellschaft nicht.”

Pro. Christliches Medienmagazin
“Ein sehr lesenswertes Buch.”

Socialnet.de
“Ein bemerkenswertes Buch zum Thema selbstbestimmtes Sterben, in dem es darum geht zu begreifen, dass man eben nicht Zeit seines Lebens das eigene Schicksal korrigieren und optimieren kann. Absolut empfehlenswert auf sprachlich exzellentem Niveau.“

Der-Kultur-Blog.de
„Dass dieser Essay in all seiner Gedankenfülle und Vielzahl philosophischer und historischer Verweise beeindruckt, liegt aber auch an den Introspektionen, die der Autor zwischen die Kapitel schiebt. Im Vorwort sagt er an einer Stelle, dass es keine Handlungsanweisungen gibt. Und sie sind auch nicht nötig, wenn man dieses Buch aufmerksam liest. Denn dann wird es zu einer wesentlichen Bereicherung des eigenen Lebens.”

Versalia.de
“Der Essay liest sich wie eine Art persönlicher Reisebericht in die Welt des eigenen Sterbens und Todes. Auf sprachlich hohem Niveau geschrieben, eignet sich der Text als Einstieg in die eigene Beschäftigung mit dem Tod ganz hervorragend.”

Sachbuchtest.de
“Ein kluges Buch, sehr wohltuend für überzeugte Humanisten.“

Leselupe.de
„Das Buch liest sich überraschend leicht. Es löst keine Schwere aus, es macht einem nicht zu schaffen. Ein gekonnter Schreibstil, eine überlegte Wortwahl und die persönliche Offenheit des Autors sorgen dafür.“

Myself
„Sterben zu lernen heißt, gut zu leben“ lautet die zentrale Botschaft dieses klugen und sensibel geschriebenen Essays … Die Denkanstöße hallen noch lange nach. Kein düsteres, sondern ein lebensbejahendes Buch!”

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